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SEITE 1 FEBRUAR 28, 2008 – KOLUMBIEN Februar 28, 2008

Gespeichert unter: FARC, Kolumbien, Politik, Terrorismus — tapasluis2221 @ 1:15

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Nach mehr als sechs Jahren in der Gewalt linksgerichteter Rebellen sind am Mittwoch in Kolumbien vier Geiseln freigekommen. Die Freilassung der zwischen Juni 2001 und Februar 2002 entführten ehemaligen kolumbianischen Abgeordneten wurde vom venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez in Verhandlungen mit der Guerillaorganisation FARC erreicht. Die vier von Tropen- und anderen Krankheiten gezeichneten Geiseln bedankten sich bei ihrer Ankunft in der venezolanischen Hauptstadt Caracas bei Chavez als ihrem Lebensretter.

Sie wurden dann mit venezolanischen Hubschraubern nach Caracas geflogen, wo sie mit ihren Familien zusammentrafen. Neben Polanco wurden die Exsenatoren Jorge Gechem und Luis Eladio Perez sowie der Exabgeordnete Orlando Beltran freigelassen. Am 10. Januar hatte Chavez die Freilassung von zwei weiteren Politikern, Clara Rojas und Consuelo Gonzalez, erreicht.

Perez berichtete nach der Freilassung, er sei ein halbes Jahr mit drei US-Gefangenen der FARC zusammen gewesen. Den Amerikanern gehe es gesundheitlich noch schlechter, weil ihre Verletzungen kaum medizinisch behandelt worden seien, die sie beim Absturz ihres Flugzeugs im Dschungel vor fünf Jahren erlitten hatten. Der älteste, der 54-jährige Pilot Thomas Howes, habe bei dem Absturz eine Kopfverletzung davongetragen. Er habe deshalb immer wieder schwere Kopfschmerzen. Außerdem leide er unter Bluthochdruck. Medikamente gebe es kaum. Auch die anderen beiden litten unter Verletzungen – «und all den Krankheiten, die wir auch hatten, wie (die Tropenkrankheit) Leishmaniase und Malaria».

Ein schwerer Schlag für die US-Geiseln sei im vergangenen Monat die Verurteilung eines kolumbianischen Rebellen in den USA zu 60 Jahren Gefängnis gewesen. Ein Rebellenkommandeur habe daraufhin erklärt, die US-Geiseln würden «60 Jahre im Dschungelgefängnis festgehalten», sagte Perez im Radiosender Caracol.

Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) wollen mehr als 40 Geiseln, darunter die ehemalige kolumbianische Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, gegen hunderte inhaftierte Kämpfer austauschen.

http://www.elmundo.com

 

SEITE 1 OCTOBER 9, 2007 – TÜRKEI Oktober 9, 2007

Gespeichert unter: Irak, Terrorismus, Türkei — tapasluis2221 @ 12:47

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 Bei Gefechten zwischen der türkischen Armee und der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Grenzgebiet zum Irak sind am Sonntag 13 Soldaten getötet worden. Wie die türkische Armee weiter mitteilte, versuchten Militäreinheiten, eine Flucht der kurdischen Rebellen über die Grenze zu verhindern. Die Kämpfe ereigneten sich in der mehrheitlich von Kurden bewohnten südosttürkischen Provinz Sirnak. Dessen Gouverneur hatte zuvor den Tod eines PKK-Kämpfers bei Gefechten mit der türkischen Armee am Cudi-Berg gemeldet.

www.vatanim.com.tr

 

SEITE 1 SEPTEMBER 20, 2007 – LIBANON September 20, 2007

Gespeichert unter: Libanon, Syrien, Terrorismus — tapasluis2221 @ 12:37

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Der Anschlag auf einen anti-syrischen Abgeordneten im Libanon, bei dem sechs Menschen getötet wurden, hat weltweit Empörung ausgelöst. US-Präsident Bush verurteilte in Washington den „feigen Anschlag“ auf Antoine Ghanem, gleichzeitig warf er Syrien und dem Iran ein gezieltes Untergraben der Souveränität des Libanon vor. Bei dem Autobombenanschlag in einem von Christen bewohnten Viertel der Hauptstadt Beirut wurden wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen neben dem Syrien-Kritiker Ghanem fünf weitere Menschen getötet und mehr als 50 verletzt.

www.dailystar.com.lb